MAN und HHLA schicken autonom fahrende Lkw auf die A7

Im Jahr 2020 wollen MAN und der Hamburger Hafenkonzern HHLA autonom fahrende Lastwagen auf der Autobahn A7 fahren lassen. Ein Sicherheitsfahrer wird im Fahrzeug sitzen.

Der Lastwagenhersteller MAN und der Hamburger Hafenkonzern HHLA werden in den kommenden Jahren automatisierte und autonom fahrende Lkw unter realen Bedingungen testen - auch auf der Autobahn 7 in Niedersachsen. Die beiden Unternehmen hätten einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterschrieben, teilte HHLA mit. Als Testumfeld für die Praxiserprobung sollen der HHLA Containerterminal Altenwerder und eine rund 70 Kilometer lange Autobahnstrecke auf der A7 dienen.

Zwei Prototypen-Trucks, die mit elektronischen Systemen ausgestattet sind, sollen an der Anschlussstelle Soltau-Ost vollautomatisch auf die A7 fahren und auf dem Containerterminal in Hamburg die Be- und Entladung abwickeln. Die laufende Vorbereitungsphase soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein und die technischen Rahmenbedingungen definieren.

Sicherheitsfahrer ist an Bord

Von Januar 2019 bis Juni 2020 werde auf dem Prüfgelände von MAN in München die technische Entwicklung geleistet, ehe zwischen Juli und Dezember 2020 der eigentliche Erprobungsbetrieb vorgesehen sei. Es werde ein Sicherheitsfahrer im Fahrzeug sein, der bei Bedarf eingreifen kann.

Veröffentlichung:
05. Oktober 2018

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