Steering Systems USA Summit: HELLA präsentiert neue Systeme für autonomes Fahren

Auf dem „Steering Systems USA Summit“ in Detroit prästentierte das Elektronikunternehmen Hella in den vergangenen Tagen neue Steuerungssysteme und Lenkwinkelsensoren mit CIPOS®-Technologie, sowie Motorpositionssensoren und integrierte Bremslösungen.

Bereits jetzt erleichtern die Steuerungssysteme das Rangieren von Fahrzeugen. Weiterhin bilden sie die Basis für die Umsetzung von Funktionen für das automatisierte Fahren, wie Spurhalteassistenz oder automatisiertes Einparken.

Ein Überblick über die neuen Systeme

Lenksteuerungsmodule: Das Highlight von Hella auf dem Summit waren die Lenksteuerungsmodule in einer Fail-safe- oder Fail-Operational-Ausführung, die auch bei Fehlfunktionen in der Elektronik, das System sicher funktionieren lassen. Somit ist das Steuerungsmodul für automatisiertes Fahren gemäß Level 4 geeignet.

Lenkwinkelsensoren: Auch eine neue Generation der bekannten Lenkwinkelsensoren (TAS, Torque and Angle Sensor) wurde gezeigt. Diese basieren auf der CIPOS® (Contactless Inductive Position Sensor)-Technologie und messen Winkel und Geschwindigkeit der Positionsänderung des Lenkrads.

Motorpositionssensoren: Als Alternative zu Resolver- oder Magnetsensoren für elektrifizierte Motoren (EC-Motor) präsentiert Hella neue Motorpositionssensoren. Diese eine Rückmeldung über die Motorposition an das Motorsteuermodul. Der Vorteil dieser Lösung: sie sind bis zu 80 % kleiner und leichter als Resolver-Lösungen.

Integrierte Bremslösung: Bei dieser Lösung für elektrohydraulische Bremssysteme bringt Hella den Motor- und Pedalwegsensor in einem Gehäuse mit zwei separaten Leiterplatten unter. Im Vergleich zu zwei einzelnen Sensoren benötigt die integrierte Bremslösung eine geringere Anzahl an Schnittstellen (ASICs) und Steckverbindungen.

Die neuen Sensorlösungen sind entsprechend der ISO-Norm für sicherheitsrelevante elektrische/elektronische Systeme in Kraftfahrzeugen (ISO26262) entwickelt und kompatibel mit Automotive-Anforderungen bis zu ASIL-D. Für eine robuste Datenübertragung, die angesichts der hohen Ströme bei E-Fahrzeugen, sorgt die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Damit sie für sämtliche Applikationen im Fahrzeug verwendet werden können, sind sie widerstandsfähig gegenüber Vibration, Feuchte, Verschmutzung und extremen Temperaturen von minus 40°C bis über 170°C. Weiterhin basieren die Sensoren auf der CIPOS®-Technologie, die ein wichtiger Baustein für Elektromobilität und autonomes Fahren ist.

Veröffentlichung:
26. Juni 2018

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