Siemens automatisiert Sensorfusion und Datenverarbeitung

Simulationssoftware für autonomes Fahren

Als Teil des Simcenter-Portfolios reduziert die angekündigte Simulationssoftware sowohl den Bedarf an physikalischen Prototypen, als auch die Anzahl der protokolierten Testkilometer.

Laut einer Studie der Rand Corporation müssten die Prototypen autonomer Fahrzeuge über mehrere Jahrzehnte hunderte Millionen Kilometer und in einigen Fällen sogar hunderte Milliarden Kilometer zurücklegen, um die Zuverlässigkeit in Bezug auf tödliche Unfälle und Verletzungen unter Beweis zu stellen. Das Ergebnis steht demnach im Widerspruch mit einer baldigen Marktreife selbstfahrender Autos.

Siemens PLM Software kündigt für das dritte Quartal 2018 ein Produkt an, das durch physikalische Simulationen und innovativer Verarbeitung von Sensordaten Automobilhersteller und Zulieferer dabei unterstützt, die Entwicklung, Verifikation und Validierung von selbstfahrenden Fahrzeugen zu verkürzen – durch Kombination von Techniken zum autonomen Fahren von den Siemens-Unternehmen »Mentor Graphics« und »Tass International«:

  • Die PreScan-Umgebung von Tass simuliert dabei von einer unbegrenzten Anzahl möglicher Fahrszenarien, Verkehrssituationen und anderen Parametern realistische, physikalische Rohdaten von Lidar-, Radar- und Kamerasensoren.
  • Die Daten werden in die DRS360-Plattform von Mentor übertragen, wo sie in Echtzeit zu einem hochauflösenden Modell der Fahrzeugumgebung und der Fahrbedingungen fusioniert werden.

Um eine umfassende Software bereitzustellen, kooperiert Siemens PLM Software bei der Entwicklung von physikalischen 3D-Simulationen mit vielen Herstellern von Lidar-, Radar- und Vision-Sensing-Produkten.

Veröffentlichung:
05. April 2018

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