Projekt UNICARagil entwickelt autonome E-Fahrzeuge

Im nun gestarteten und vom BMBF mit 23 Mio Euro geförderten Projekt UNICARagil werden unter Federführung der RWTH Aachen die neuesten Forschungserkenntnisse zum automatisierten vernetzen Fahren und zur E-Mobilität gebündelt.

Bis 2022 sollen fahrerlose E-Fahrzeuge mit modularem Aufbau für vier konkrete Anwendungsfälle in Logistik und Personentransport (Taxi, Familie, Paketlieferungen und koppelbare Shuttles) entwickelt und auf öffentlichen Testfeldern in Deutschland erprobt werden.

Die vier im Projekt zu entwickelnden Anwendungsfälle sind:

  • AUTOtaxi: Gerufen und geöffnet per Smartphone, soll es die Fahrgäste komfortabel und sicher von A nach B fahren, informiert per App und Benutzerschnittstelle im Fahrzeug und hält auf Wunsch des Fahrgastes auch spontan an.
  • AUTOelfe: Das automatisierte Fahrzeug soll als Dienstleister für die ganze Familie fungieren. Es erledigt zum Beispiel Einkäufe und fährt die Kinder zur Musikschule – alles koordiniert durch die Familie per App.
  • AUTOliefer: Als „mobile Packstation“ mit raumeffizienter Fördertechnik kann das Fahrzeug eigenständig Pakete außerhalb des Fahrzeugs aufnehmen und abgeben, so dass der Transport von der Anwesenheit des Empfängers entkoppelt ist (Tag- & Nachtlieferung).
  • AUTOshuttle: In diesem Fahrzeug können Fahrgäste wie in einem Zug mitfahren, wobei sich mehrere elektronisch koppelbare Fahrzeuge auch wie ein Schienenfahrzeug verhalten und damit einen minimalen Verkehrsraum beanspruchen. Optional können auch Güter transportiert werden, da die Sitze sehr platzsparend und flexibel genutzt werden können.

Am Projekt beteiligt sind 14 Hochschulinstitute und sechs Unternehmen, darunter vier KMU, aus ganz Deutschland. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Projekt mit rund 23 Mio Euro im Rahmen des Förderprogramms „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung“.

Veröffentlichung:
08. März 2018

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