Jetflyer: Graz Vorreiter bei autonomer Transportlogistik

Könnte die Zustellung von Paketen im Stadtgebiet in naher Zukunft mit einem unbemannten E-Fahrzeug funktionieren? Ja meint ein Pilotprojekt der Technischen Universität in Graz und hat schon konkrete Tests am Laufen.

Finanziert wird das Projekt von der Energie Steiermark und der Post AG. Das Ergebnis: Ein eigens adaptiertes, innovatives E-Mobil, „made in styria“, dessen Technik neue Maßstäbe setzen könnte. Jetzt wurde der grün-gelbe „E-Post-Roboter auf Rädern“ erstmals der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt. Der Prototyp des vollautonomen Jetflyer aus dem weststeirischen Unternehmen i-Tec Styria (er wird in seiner Ur-Variante von der Post bereits seit geraumer Zeit eingesetzt) navigiert in Schrittgeschwindigkeit selbstständig und ohne Fahrer zu unterschiedlichen, programmierten Zielen in der Grazer Innenstadt. Die Adressaten werden bei der Ankunft des Jetflyers per SMS informiert und können ihr Paket selbst aus den Boxen entnehmen.

Erste Schritt für das autonome Fahren im urbanen Raum

„Wir sehen in der E-Mobilität generell großes Potential und investieren derzeit 3,2 Millionen Euro in 150 neue E-Tankstellen“, so Vorstandssprecher Christian Purrer von der Energie Steiermark. „Diese Innovations-Partnerschaft mit der Post eröffnet neue Möglichkeiten, die wir ganz offensiv entwickeln wollen“. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen für neue Geschäftsmodelle genützt werden: „Durch das Jetflyer-Projekt erschließen sich neue Anwendungsgebiete, die wir möglichst rasch unseren Kunden als Dienstleistungen anbieten werden“, so Vorstandsdirektor Martin Graf.

Veröffentlichung:
24. Oktober 2017

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