IAA-Studie: autonomer Renault Symbioz mit Sitzprobe

So stellt sich Renault ein Auto für 2030 vor

Laut Renault-Designchef Laurens van den Acker werden ab dem Jahr 2025 alle neuen Autos miteinander vernetzt sein. Der jetzt von van den Acker und seinem Team vorgestellte Symbioz ist eine Studie für das Jahr 2030 und somit vernetzt bis zum Geht-nicht-mehr. Selbst der Innenraum des Concept Cars kann sich in das Wohnzimmer seines Besitzers einfügen – ein speziell von Renault designtes Haus macht es möglich.

Von außen wirkt der Symbioz wie ein großer höhergelegter Kombi – das Thema „Crossover“ gilt bei den Autoherstellern also als zukunftssicher. Zwei gegenläufig öffnende Klapptüren geben in Kombination mit einem flügeltürähnlich aufklappendem Dachelement den Zugang zum hellen Innenraum frei, das Glasdach sorgt für viel Licht in der Lounge. Am Heck des Symbioz sitzt eine kleine Finne – das erinnert ein wenig an den legendären Tatra 77, hat laut van den Acker aber nichts damit zu tun. Nach seinen Worten ist die Finne ein Überbleibsel von dem Versuch, den Symbioz komplett in das extra für ihn entworfene Haus einzuklinken.

Den Symbioz hat Renault als Studie wirklich gebaut – Jaguar stellt im Gegensatz dazu seinen für 2040 gedachten Future-Type nur als virtuelles Modell vor. Eines der Highlights des Symbioz ist sein Innenraum: Auf Knopfdruck zieht sich das Lenkrad unter das Armaturenbrett zurück und die Sitze in Reihe eins drehen sich um 180 Grad. Nun kann noch eine kleine zwischen den beiden Fondsitzen auf einer Schiene platzierte Kiste nach vorne gezogen und aufgeklappt werden, so dass ein Tisch entsteht. Diese Konfiguration ist für die Strecken gedacht, in denen der Symbioz autonom unterwegs ist – auf längeren Passagen über die Landstraße oder die Autobahn. Einziger Wermutstropfen: Das Umdrehen der Sitze funktioniert nur, wenn die Passagiere ausgestiegen sind – sonst wären auf dem sich drehenden Gestühl ihre Beine im Weg.

Veröffentlichung:
14. September 2017

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