10 Fragen an ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger zur automatisierten Mobilität (7/10)

Welche Bedeutung haben die laufenden und geplanten Pilotversuche mit selbstfahrenden Autos in der Schweiz?

Der Versuch der Firma PostAuto in Sitten ist unseres Wissens weltweit einzigartig. Nirgends sonst verkehrt im innerstädtischen Bereich über mehrere Verkehrszonen hinweg ein Bus vollständig automatisiert, ohne Lenkrad und Pedale. Innert weniger Monate wurden zehntausende Fahrgäste befördert. Solche Projekte sind Leuchttürme, an denen sich die ganze Industrie im In- und Ausland sowie die Fachleute von Regierungen und Verwaltung orientieren. Sie vermitteln ein Bild der Schweiz als innovatives, technikfreundliches und fortschrittliches Land. Das ASTRA ist die Bundesbehörde, bei der in Sachen intelligente, vernetzte Mobilität die Fäden zusammenlaufen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Nutzung dieser technologischen Entwicklungen zu ermöglichen und die dafür nötigen technischen und rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Es geht nun darum, mit jedem weiteren Versuch mit selbstfahrenden Bussen, Erfahrungen auf anderen Gebieten zu erlangen, bis wir ein möglichst umfassendes Bild haben.

Jürg Röthlisberger

Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (ASTRA)

Veröffentlichung:
15. August 2017

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