Verbraucher uneins beim autonomen Fahren

Studie im Auftrag von VMware

Deutsche Verbraucher sind in Sachen autonomes Fahren gespalten: Während 40 Prozent sich vorstellen können, ein selbstfahrendes Auto zu nutzen, haben 39 Prozent kein Vertrauen in die neue Art der Mobilität. Dies zeigt eine repräsentative Studie von Bitkom Research im Auftrag des Softwareunternehmens VMware. Ausschlaggebendes Argument für beide Lager ist das Thema Sicherheit: Den Skeptikern fehlt es an Vertrauen in die vollautomatisierte Technologie (66 Prozent). Sie haben Angst vor Fehlentscheidungen des Autos (56 Prozent) oder einem Hackerangriff auf dessen IT-System (53 Prozent).

Rund die Hälfte der potenziellen Nutzer hingegen erwartet eine erhöhte Sicherheit (51 Prozent) durch autonome und vernetzte Fahrsysteme. Vorteile sehen sie auch in verbesserter Routenplanung (49 Prozent), einfacherem Einparken (47 Prozent) und weniger Stress bei Staus oder langen Strecken (47 Prozent). Ein weiterer wichtiger Punkt für den Einsatz von autonomen Fahrzeugen ist für die Verbraucher die Umweltfreundlichkeit. Jeder zweite Befürworter erwartet von ihnen einen effizienteren Kraftstoffverbrauch (45 Prozent) und einen geringeren CO2-Ausstoß (39 Prozent).

Das Vertrauen der Verbraucher in autonome Fahrzeuge hat zudem eine klare Grenze: Die Mehrheit von 68 Prozent würde ihnen nicht das eigene Kind anvertrauen. Einig sind sich die Verbraucher in Deutschland auch beim Thema vollautonome Wartung: Eine Mehrheit von 60 Prozent würde sich in einem autonomen Auto, das zusätzlich die Wartung vollautomatisiert durchführt, nicht sicher fühlen.

Veröffentlichung:
30. November 2017

Auto-mat ist eine Initiative von

TCS Logo
ASTRA
 
 

Das Portal wird realisiert von

Mobilitätsakademie
 
 
© 2016 - auto-mat.ch
Webpartner: Onflow