USA und Kanada arbeiten beim autonomen Fahren enger zusammen

Die kanadische Provinz Ontario und der US-Bundesstaat Michigan haben diese Woche auf dem Zukunftsfeld „Autonomes Fahren“ ein Zeichen für enge grenzüberschreitende Kooperation gesetzt.

Continental und Magna International Inc. testeten gemeinsam mit der Transportbehörde von Michigan und dem Transportministerium von Ontario im ersten Feldversuch dieser Art zwei autonome Fahrzeuge bei einer grenzüberschreitenden, 450 Kilometer langen Fahrt über die US-kanadische Grenze hinweg.

Durch Continentals „Cruising Chauffeur“-Funktion ist das Auto in der Lage die Aufgaben des Fahrers in diversen Fahrszenarien im Einklang mit den Verkehrsvorschriften zu übernehmen. Ist „Cruising Chauffeur“ einmal eingeschaltet analysiert die sogenannte „Assisted & Automated Driving Control Unit“ (ADCU) sämtliche Daten, um ein 360-Grad-Modell des Autos und seiner Umgebung zu erzeugen. Kombiniert mit einer hochauflösenden Karte erkennt das System die Oberfläche der Straße und alle Objekte, egal ob stehend oder in Bewegung.

Die Fahrt durch den Detroit-Windsor-Tunnel und über die Blue Water-Stahlbrücke zeigt, wie eine Vielzahl an Kameras am Auto, das Radar und die LiDAR-Sensoren zusammenarbeiten. Continentals weltweite Entwicklung von selbstfahrenden Autos umfasst sechs Kernelemente: Sensor-Technologie, Cluster-Verbindung, Mensch-Maschinen-Dialog, Systemarchitektur, Zuverlässigkeit und Akzeptanz des automatisierten Fahrens.

Veröffentlichung:
15. August 2017

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