PSA testet automatisiertes Fahren mit Kunden

Der PSA-Konzern will bis zum Jahr 2020 das hochautomatisierte Fahren in seinen Produkten einführen.

Neben einer neuen Elektronik-Architektur sollen vor allem Tests mit Kunden die Technik verbessern.

Auch der PSA-Konzern will sich dem autonomen Fahren nicht verschließen. Die Ingenieure des französischen OEM arbeiten daran, dass die ersten Serienmodelle ab dem Jahr 2020 die Level-3-Automatisierung erreichen. Level 3 definiert die Hochautomatisierung. Das heißt, dass der Wagen in strukturierten Verkehrsverhältnissen wie auf der Autobahn die Geschwindigkeit anpasst, selbsttätig blinkt und wenn nötig einen Spurwechsel durchführt. Der Fahrer braucht seine Aufmerksamkeit zum Zeitpunkt der aktiven Automatisierung nicht dem Straßenverkehr zu widmen, muss aber sofort in der Lage sein zu übernehmen, wenn das System das entsprechende Signal gibt.

Die PSA-Techniker haben zur Level-3-Realisation eine neue Elektronik-Architektur entwickelt, die künftig Teil der verbesserten EMP2-Plattform sein wird. Je nach Ausbaustufe arbeiten die Entwickler mit bis zu sechs verschiedenen Kameras, fünf Radar-Sensoren sowie einem Laser-Scanner. Erste Prototypen sind bereits in Form eines aktuellen Citroën C4 Picasso unterwegs.

Veröffentlichung:
03. Juli 2017

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