Keine Automatisierung ohne Orientierung: Continental entwickelt Umfeldmodell für Nutzfahrzeuge

Intelligentes Steuergerät erstellt aus Sensordaten ein Modell der Fahrzeugumgebung

Das Technologieunternehmen Continental ergänzt sein Lösungsangebot für das automatisierte Fahren von Nutzfahrzeugen. Dazu entwickelt Continental aktuell ein Umfeldmodell, das die Fahrzeugumgebung mithilfe verschiedener Sensoren umfassend erfasst. Die zuverlässige Wahrnehmung der Fahrzeugumgebung und deren präzise Bewertung ist eine Grundvoraussetzung für hochentwickelte Fahrerassistenzfunktionen und Automatisiertes Fahren. Dafür werden die Daten von Sensoren wie Kamera, Radar und Lidar mit zusätzlichen Informationen wie zum Beispiel dem vorausliegenden Straßenverlauf zusammengeführt und von einem intelligenten Steuergerät, der Assisted and Automated Driving Control Unit (ADCU), gesammelt, ausgewertet und interpretiert. Auf dieser Basis entsteht ein komplexes und detailliertes Umfeldmodell. Dieses kann auch als Voraussetzung für hochentwickelte Fahrerassistenzfunktionen genutzt werden und so insbesondere zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen. Auf der IAA Nutzfahrzeuge ist zu sehen, wie ein Umfeldmodell funktioniert, zusätzlich werden verschiedene Anwendungsfälle gezeigt, darunter Platooning und der Rechtsabbiegeassistent. Continental rechnet in den kommenden Jahren mit einer weltweit steigenden Nachfrage nach Subsystemen für das automatisierte Fahren. Das Angebot richtet sich insbesondere an Nutzfahrzeughersteller in Europa, Nordamerika und Asien.

Veröffentlichung:
20. September 2018

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